Transporter fährt in Wohnhaus
30.11.2010 / 15:57 Uhr
Hilfeleistungseinsatz Nr.:5

Als am Nachmittag die Sirenen losheulten ahnte noch keiner unserer Kameraden was in den nächsten Stunden auf uns zukommt.
Alarmiert um einen Sturmschaden zu beheben (laut Einsatzfax) machten wir uns auf den Weg nach Babst um das Hinderniss zu beräumen.Am Einsatzort angekommen ergab sich dem Einsatzleiter eine völlig andere Situation.Ein Transporter war aus bisher noch ungeklärter Ursache in einer Kurve in ein Einfamileinhaus gefahren,durchbrach einen Zaun rammte einen Betonpfahl und landete im Gästezimmer des Hauses.Sofort wurde die Umgebung gesperrt da keiner wußte ob das Haus einsturzgefährdet war.Nach einer ausgiebigen Lageerkundung entschlossen wir uns das THW zu alarmieren welches für solche Einsätze ausgestattet und ausgebildet ist.


Ein Sachverständiger von der Bereitschaftshabenden Ordnungsbehörde war allerdings der Meinug das es nicht Notwendig sei für in seinen Augen solch einen geringen Schaden das THW zu verständigen.Bis heute haben wir noch keine Aussagekräftige Erklärung erhalten warum das THW für diesen Einsatz nicht geeignet war.So wurde entschieden die Stützpunktwehr aus Neukloster nachzualarmieren und einen Statiker aus der Umgebung zur Einsatzstelle zu rufen.Während der Statiker sich mit dem Haus befasste wurde sich um eine Unterkunft für die Hausbewohner gekümmert und Abstützmaterial herangeschafft und mit der Sicherung des Hauses begonnen um den Transporter  bergen zu können.Gegen 21.00 Uhr war das Haus soweit gesichert um den Transporter zu bergen und Restabsicherungen durchzuführen.Gegen 22.00 Uhr konnten alle Einsatzkräfte den Heimweg antreten.



Die Bewohner waren zum Unfallzeitpunkt Glücklicherwiese nicht zu Hause und auch der Fahrer des Transporters hatte Glück und kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.



Mit Drehsteifen und Bohlen wurde der Dachstuhl und das Mauerwerk gesichert.



Nach 4,5 Std. konnte der Transporter geborgen werden.





Restabsicherungen wurden durchgeführt,



das entstandene Loch abgehangen und verlattet.


Ein besonderer Dank gilt Frau Zielinski die uns bei der Kälte von der ersten Minute an mit warmen Getränken umsorgt hat.
letzter Einsatz
 
22.12.2015 Sturmschaden Langenstück
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